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Orts- und waldhistorische Erlebniswege Dobel (Teilstück Ortshistorischer Erlebnisweg)
Der ortshistorische Erlebnisweg Dobel besitzt zwar außer dem ehemaligen Wasserturm keine imposanten Bauwerke wie Burgen, Ruinen oder technische Monumente, jedoch viele Stellen, an denen es Interessantes zu erfahren gibt. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Ort aus der ehemals menschenleeren Waldhochfläche zu einem Wohn- und Erholungsplatz entwickelt. Wie sich diese Entwicklung vollzog, das soll entlang der beiden Wege vermittelt werden.
Es gibt viel über die Urbesiedlung von Dobel zu erfahren, die wie bei den anderen Orten auf den Höhen des Nordschwarzwaldes im Hochmittelalter ab dem Jahr 1000 anzunehmen ist. Auch warum Dobel hinsichtlich gewisser Bürgerrechte bis heute zweigeteilt ist, wird an einer Stelle erläutert.
Viele Details zu nahezu allen Schritten der Ortsentwicklung sind auf den zahlreichen weiteren großen Thementafeln am Wegesrand text- und bildlich dargestellt.
Dabei sind geologische Erkenntnisse ebenso wie geschichtliche Daten und Zusammenhänge teilweise ausführlich beschrieben. Aber auch auf die Sorgen und Nöte der Bewohner von Dobel unter dem Einfluss von Natur und den einst Herrschenden wird eingegangen. Dass das Leben auf dieser Schwarzwaldhöhe für die allermeisten Bewohner nicht einfach war, kommt immer wieder zum Ausdruck.
Neben den vielen negativen Phasen gab es in der noch nicht so weit zurückliegenden Zeit Verbesserungen in allen Lebensbereichen. Waldarbeit und Landwirtschaft wurden vor allem vom Tourismus und natürlich auch von der fortschreitenden Industrialisierung mehr und mehr verdrängt. Auch Sport und Kultur hielten auf der oftmals vom Sonnenlicht überfluteten Waldinsel im Nordschwarzwald Einzug.
Übrigens:
Im Dobler Ortsteil "Eyachmühle" wurden auch 3 Tafeln des Projekts "Orts- und waldhistorische Erlebniswege Dobel" aufgestellt, auf denen die Themen "Eyachtal-Siebzehnmühlental" und "Mannenbachwasserversorgung" erläutert werden und die Tafel O5 der Orientierung dient.
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